Die Müllmänner

Ich schob das Fahrrad aus dem Torweg, die Müllmänner winkten von der Straße, die Tür fiel zu.
Ich schloss ihnen auf.
Wenn man den Fahrradständer ausknickt, ist es ein bisschen, als kreuze man die Füße und ließe sich mit der Schulter gegen den Türpfosten fallen, um da lehnend zu warten. Aber nicht man selbst: das Fahrrad auf seinem Stützfuß.
Fahrräder sind treu wie Hunde.
Von links kam einer, sagte danke, der von vorn kam, nickte nur.
Auf der Straße das Müllauto brummte und rumpelte. Links von der Müll-Lade war ein Teddy oder Hase geschnallt, schwer zu erkennen was. Ein Maskottchen.

Man müsste eine Kulturgeschichte des Fahrrads schreiben, über seine Bedeutung als Fortbewegungsmittel, Arbeitsinstrument, Sportgerät, über seine Rolle in Film und Literatur.
Ich denke an Alfred Jarry, der statt zu klingeln Revolverschüsse abgab.

Neulich verfing ich mich mit dem Vorderrad in den Straßenbahnschienen und kippte nach links, gefaltet von der Straße. Ich schrappte mir den Unterarm auf. Nichts passiert.

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